Klimawandel: Auswirkungen auf die globale Finanzdienstleistungsbranche

Der Klimawandel verändert die Nachfragesituation am Markt für Finanzdienstleistungen. Um davon zu profitieren und langfristige Verluste zu vermeiden, müssen Finanzinstitutionen jetzt reagieren. Eine Reihe von Risiken sind derzeit noch unbekannt. Ihre Entstehung wird von Faktoren wie Umweltveränderungen und Wetterereignissen, aber auch von der Kundenwahrnehmung und politischen Entwicklungen vorangetrieben. Die Branche kann auf Grund der steigenden Nachfrage nach entsprechendem Risikomanagement durch Unternehmen, staatliche Einrichtungen und Privatpersonen eine führende Rolle in der Industrie einnehmen. Die Fähigkeit, sich und seine Kunden gegen Risiken abzusichern, rasch neue Produkte zu entwickeln und in neue Märkte zu investieren, zeigt, dass der Finanzsektor auf die meisten Szenarien des Klimawandels gut vorbereitet ist.

Auf lange Sicht wird der Klimawandel die Wahrscheinlichkeit von Zahlungsverzug und Vermögensverlust erhöhen. Da die Finanzinstitute nicht auf langjährige Erfahrungswerte mit Klimaänderungen zurückgreifen können, müssen sie entscheiden, in welchen Segmenten sie aggressiv in den Wettbewerb eintreten und wo die Margen und Sicherheiten erhöht werden müssen. Oliver Wyman hat in dem Report eine Reihe von Handlungsempfehlungen für Finanzinstitute entwickelt, dazu gehören die Neujustierung des Kunden-Portfolios, die Stärkung der eigenen Marke sowie Strategien, die den Klimawandel für Produktinnovationen nutzen.



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