Sales & After Sales

Bei vielen Unternehmen im industriellen Umfeld ergeben sich im Bereich Vertrieb und After Sales noch immer erhebliche Verbesserungsmöglichkeiten. So stehen zum Beispiel Entwicklung, Produktion und Montage (Upstream-Felder) immer noch zu sehr im Fokus des Managements, andere Bereiche werden dagegen vernachlässigt.

Da eine reine Produktdifferenzierung über Technologien immer schwieriger beziehungsweise schwerer zu kommunizieren wird, ist es notwendig, dass Vertriebs- und After Sales-Themen verstärkt in den Fokus des Managements gelangen.

Durch entsprechende Downstream-Geschäftsmodelle können EBIT-Margen von zehn bis 20 Prozent erzielt werden. Dieser Aspekt ist in vielen Unternehmen bekannt. Den meisten fällt es jedoch schwer, dieses Ertrags- und Wachstumspotential auch zu realisieren. Nur 25 Prozent der Unternehmen erwirtschaften mehr als 20 Prozent ihrer Umsätze mit Downstream-Geschäften (Ersatzteile, Service, Finanzierung, Wartung etc.). In zu vielen Fällen wird After Sales nicht als eigenes Geschäft industrialisiert und somit nicht mit entsprechenden (globalen) Prozessen, Organisation und Führung sowie Systemen und Tools hinterlegt, betrieben und gemanagt.

Oliver Wyman hat einen systematischen Ansatz entwickelt, mit dem Downstream-Chancen identifiziert und bewertet werden können. Kernlemente dieses Ansatzes sind:

 

Die Steigerung der Performance des Vertriebsapparates (Vertriebseffektivität) ist das zweite große Handlungsfeld für Industrieunternehmen. Dabei sprechen wir nicht nur von einer Chance, sondern von einer dringenden Notwendigkeit. Kunden sind anspruchsvoller geworden und benötigen immer häufiger einen stärker beratenden Verkaufsprozess. Des Weiteren sind immer mehr Vertriebsmitarbeiter mit der steigenden Produktvielfalt überfordert und nicht mehr in der Lage differenzierende Innovationen adäquat zu vermarkten. In stagnierenden Märkten ist das ein großes Risiko. Kanalkonflikte zwischen Zulieferern und Distributoren können den Verkaufsprozess behindern. Zudem gibt es unternehmensintern oft ineffiziente Prozesse und Tools zur Vertriebssteuerung fehlen. Das ist ein Defizit, das sich in einer globalisierten Welt leicht potenziert. So verbringen beispielsweise die meisten Verkäufer zu viel Zeit mit Tätigkeiten, die nur sehr wenig Wert schaffen und viel zu wenig Zeit im Kundenkontakt.

Aus unserer Sicht gibt es klar definierbare Stellhebel, die zu einer signifikanten Steigerung der Vertriebsleistung führen können:

 

In den letzten fünf Jahren hat Oliver Wyman hunderte Projekte zur Vertriebseffektivität für ein breites Kundenspektrum durchgeführt. Einige repräsentative Ergebnisse sind:



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Wolfgang Weger
Partner, München
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